Durch die empfindliche Oberfläche, brauchen Holzfenster in regelmäßigen Abständen einen Neuanstrich. Je nach Holzart, werden entweder Lasuren oder Lacke verwendet. Wenn die natürliche Maserung des Holzes erhalten bleiben soll, sollte eine Lasur genommen werden, die es in unterschiedlichen Farbtönen gibt. Dickschichtlasuren haben den Vorteil, dass sie kaum tropfen und die Farben auch in seidenmatt im Handel erhältlich sind.
Wenn der alte Lack nicht mehr tragfähig ist, sollte dieser vor dem neuen Anstrich abgetragen werden. Ansonsten kann eine Lasur einfach darüber gestrichen werden. Bei einem Altanstrich braucht man vor dem Streichen auch keine Grundierung auftragen. Je öfter die Lasur aufgetragen wird, umso intensiver wird die Farbe. Sollte das Holz vorher abgeschliffen werden, sollte man mit zwei bis drei Anstrichen rechnen.
Bei Lacken muss der alte Anstrich entfernt werden. Wenn Kunststofffenster nach einigen Jahren verblassen, muss eine spezielle Grundierung vorgenommen werden. Auch die Farben und Lacke sind speziell auf Kunststofffester ausgerichtet. Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, ob das Fenster von innen oder von außen gestrichen werden soll.
Für die Innenseite eines Fensters sollten wasserhaltige Lacke verwendet werden, diese enthalten keine lösungsmittelhaltigen Dämpfe. Sollte es an dem Fenster keine Beschädigungen geben, können die Lacke sofort aufgetragen werden. Ansonsten kann das Fenster mit feinem Schleifpapier angeschliffen werden. Die Grundierung sollte zweimal aufgetragen werden und gut trocknen. Der Schlussanstrich erfolgt nach dem trocknen der Grundierung.
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